TV Leinburg - TSV Lauf

Spielpaarung

TV LeinburgTSV Lauf
2 : 0 (1 : 0)

Spielbericht

Eiskalte Leinburger Mauer-Taktik vermiest den Roten Teufeln den Saisonstart

Wie in der vergangenen Saison taten sich die Roten Teufel gegen die Defensivkünstler aus Leinburg über weite Strecken schwer, hatten jedoch trotzdem genügend Möglichkeiten mit einem besseren Ergebnis vom Feld zu gehen.

Trainer Kupfer musste zum Saisonauftakt auf Franik, Gürses, M.Bickel, Hörburger und Gradert verzichten. Stoßstürmer Giesbert konnte aufgrund eines privaten Zwischenfalls erst verspätet zur Mannschaft stoßen und wurde erst Mitte der ersten Halbzeit eingewechselt. Deshalb wurde vom ansonsten praktizierten 4-4-2 abgewichen und ein 4-2-3-1 genutzt, um das zentrale Mittelfeld der Leinburger mit dem sehr spielstarken Schiller zu stören. Die Abwehrkette bildeten - vor Stammtorhüter Beyer - M.Gruber, Knell, Neuzugang Wüst und Altmeister Müller. Davor sollten F.Gruber und Kofinas die Kreise von Schiller einschränken. Kellner auf der linken, Rushforth auf der rechten Seite und Weidel im zentralen offensiven Mittelfeld sollten Burkhardt in Abschlussposition bringen. Beim TSV Lauf feierten damit Wüst, Weidel, Giesbert und Kellner ihr Pflichtspiel-Debüt.

Der TSV kam jedoch nur verhalten aus den Startlöchern. Zu langsam und statisch im Spielaufbau ergaben sich immer wieder Umschaltmomente für den TV Leinburg. Doch auch Leinburg konnte zu Beginn nur wenig Torgefahr ausstrahlen und überzeugte - wie die gesamte Spielzeit - mit einer sehr guten Defensivordnung. Die erste Torchance gehört den Laufern, doch Rushforths Schuss ging knapp neben das Gehäuse. Die Grünhosen machten es dann in Minute 22 besser: mit dem ersten Torschuss gelang ihnen die Führung. Auf der linken Seite attackieren vier Laufer zu passiv den ballführenden Spieler, dieser bedient den zentral-postierten Schiller. Seinen Schuss aus gut 18 Metern erreicht Beyer nicht mehr entscheidend und muss den Ball zum 1:0 passieren lassen.

Der TSV stellte nun auf das gewohnte 4-4-2 um und brachte Giesbert für Kofinas. Es ergaben sich auch weitere Chancen für die rotgekleideten Laufern, doch nur selten konnten diese bis zum Ende gespielt werden. Die größte Möglichkeit hatte Weidel nach einem Eckball. Sein Dropkick aus fünf Metern konnte vom Torhüter jedoch überragend entschärft werden. Dank des aufopfernden Kampfs der Leinburger brachten diese bis zur 45.Minute immer noch ein Bein zwischen Gegner und Ball, weshalb es mit der knappen Führung in die Halbzeit ging.

Nach dem Seitenwechsel bestimmte der TSV weiterhin das Spiel und Leinburg verstärkte sich nun noch mehr auf ihr sehr gutes Umschaltverhalten. Die Roten Teufel stellten ihre Spielweise nun um und versuchten die Stürmer mittels langer Bälle in Szene zu setzen. In Minute 62 ergab sich dadurch die größtmögliche Chance für Giesbert. Bei einem weiten Ball stoßen Burkhardt und der gegnerische Torhüter zusammen. Den durchaus möglichen, aber keinesfalls verpflichtenden Pfiff unterlässt Schiedsrichter Pospischil, wodurch Giesbert das nahezu verwaiste Tor vor sich hat. Sein Schuss landet jedoch knapp neben dem Gehäuse. Kurz darauf hatten Müller und Burkhardt erneut gute Möglichkeiten, scheiterten jedoch am Torhüter oder am eigenen Körper.

Wie man eiskalt Chancen nutzt zeigte zwanzig Minuten vor dem Ende abermals der TV Leinburg, der in Halbzeit 2 das Tor bis dato nur von der Ferne gesehen hatte. Nach einem Missverständnis im Spielaufbau dringen die Leinburger über die rechte Flanke ins letzte Spielfelddrittel ein. Der Mittelfeldspieler dringt von der Außenbahn in die Mitte und wird dort von F.Gruber per Grätsche vom Ball getrennt, jedoch findet das Leder daraufhin den zentral postierten Stürmer der nicht lang fackelt und beinahe unbedrängt zum 2:0 verwandelt.

Das Spiel schien nun entschieden, doch die Laufer gaben sich nicht auf und versuchten mit einer abermaligen Systemumstellung auf ein 3-4-3 den Druck weiter zu erhöhen. Abermals Giesbert und Burkhardt hatten die Chance die Laufer Bemühungen zu belohnen. Die Null blieb beim TSV Lauf allerdings weiterhin stehen. Dies sollte sich bis zum Abpfiff auch nicht mehr ändern, denn die letzte Chance des Spiels gehörte den Leinburgern, die nun natürlich sehr viel Platz genießen durften. Einen Freistoß aus 20 Metern fischt Beyer aus der Ecke, schaufelt sich das Leder danach aber fast selbst ins eigene Gehäuse.

Die Roten Teufel landen nach der 2:0 Niederlage auf dem dreizehnten Tabellenrang und sollten am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen den SV Henfenfeld (2:0 Erfolg gegen FC Reichenschwand) punkten, um sich nach zwei Spieltagen nicht im unteren Tabellenfeld zu finden. Anpfiff der Partie ist um 15:00 Uhr.

von Christian Knell

Infobox

Kreisklasse 4 - 1.Spieltag
Vollmannschaft - männlich
Datum: 11.08.2013 um 15:00 Uhr
Ort: Sportgelände TV Leinburg

Zuschauer

105

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