TSV Lauf hat eine zweite Sommerpause

Vom 9. September bis zum 2. Oktober hat der TSV Lauf Pause. Das sind 22 Tage ohne ein Punktspiel. Trainer Armin Kupfer findet dies nicht allzu problematisch, sondern kann dem auch etwas Positives abgewinnen. Mit seiner Mannschaft sieht er sich im erweiterten Kreis der Kandidaten für den zweiten Tabellenplatz.

Drei Wochen Pause unter der Saison

Die Partie gegen die SpVgg Neunkirchen-Speikern-Rollhofen wurde auf Freitag den 9. September vorverlegt, da der Trainer des TSV Lauf Armin Kupfer eine Familienfeier hatte. Soweit so gut, doch in den Wochen darauf einigte man sich zuerst mit der SpVgg Sittenbachtal auf Wunsch der Gäste auf eine Verlegung der Partie auf den 1. November und das nächste Spiel gegen den TV Leinburg wurde wegen eines Oktoberfest Besuchs der Laufer in den Dezember verlegt. So kommt es, dass der TSV Lauf sein nächstes Saisonspiel mit 22-tägiger Unterbrechung erst wieder am 2. Oktober austrägt. Zuvor ist bereits die Partie gegen den SK Heuchling ausgefallen und soll ebenfalls im Dezember ausgetragen werden. Dass diese lange Pause dem Spielrhythmus schadet, hofft Armin Kupfer nicht. Vielmehr sieht er diese zweite gefühlte Sommerpause als eine Chance, dass sich seine Spieler ihre Wehwehchen auskurieren können. „Den angeschlagenen und verletzten Fußballern tut das ganz gut", so der Coach.

Auf einem guten Weg

Probleme mit Verletzungen gab es bereits in der Vorsaison. In der vergangenen Winterpause stand der TSV Lauf auf dem zweiten Tabellenplatz und der Trainer gab deswegen den Aufstieg zum Ziel aus. Von da an war der Wurm drin und die Laufer vermurksten die Rückrunde genauso wie die Chancen auf den Aufstieg. „Nicht nur die verletzten Spieler haben da mit reingespielt, sondern es hat auch der letzte Wille gefehlt, um um den Aufstieg bis zum Schluss mitzuspielen. Am Ende waren Reichenschwand und Osternohe konstanter und sind verdient hochgegangen."

Für die laufende Spielzeit wurde der TSV Lauf dennoch von der Konkurrenz als Favorit gehandelt. Trainer Armin Kupfer beteuert jedoch, dass dies keinesfalls als Ziel des Vereins ausgegeben wurde. „Wir gehen bei uns in Lauf den Weg weiter und bauen auf die eigene Jugend. Mit Lucas Weber, Maximilian Enhuber und Peter Maric haben wir drei Spieler, die bereits regelmäßig spielen." Neu im Kader ist darüber hinaus Sebastian Neuert vom TSV Behringersdorf, der sich in den ersten Spielen als wahrer Glücksgriff entpuppt hat. Gewechselt sind Michael Kellner zum SK Lauf und Max Streng wollte zurück zu seinem letzten Verein, der SpVgg NSR.

Durch den verfehlten Aufstieg in der letzten Runde habe es zudem keinerlei Knacks gegeben. „Alles ist gut", sagt Armin Kupfer stattdessen. „Wir waren mit 28 Leuten vor der Saison in Maria Alm im Trainingslager und haben eine Trainingsbeteiligung von 25 bis 30 Mann. Die Kameradschaft ist nach wie vor super."

Oben mitspielen

Zu den ersten Spielen sagt Armin Kupfer: „Wir sind auf einem guten Weg." Die Niederlage gegen die SpVgg Hüttenbach 2 hätte dennoch nicht passieren dürfen. Die beiden Unentschieden gegen Weißenbrunn und NSR seien unter anderem dem verletzungs- oder urlaubsbedingtem Fehlen von Spielern geschuldet gewesen. „Unser Ziel ist, so lange wie es geht oben mitzuspielen. Die Plätze bis Rang sechs sind realistisch für uns." Armin Kupfer muss jedoch auch erwähnen, dass er in diesem Jahr den ersten Rang für bereits vergeben erachtet. „Schnaittach wird meiner Meinung nach souverän Meister. Ich gehe von einem Durchmarsch aus, wenn sie überhaupt mal Punkte abgeben."

Dahinter jedoch erwartet der TSV Lauf einen spannenden Kampf vieler Mannschaften um den zweiten Tabellenplatz. „Ich denke, dass der SV Henfenfeld stark ist, aber auch Leinburg als Absteiger und Sittenbachtal muss man auch immer auf der Rechnung haben. Mal schauen, wie lange sich Weißenbrunn da oben halten kann", orakelt Armin Kupfer. „Uns selbst wollen wir bei der Aufzählung um Platz zwei nicht vergessen."

Das Interview wurde von Uwe Kellner vom regionalen Fussballportal anpfiff.info geführt: Quelle.